Veröffentlichungen von Prof. Dr. Martin Schütte
- Personalabbaumaßnahmen sind mit erheblichen Risiken und direkten Zusatzkosten verbunden, die in der Vergangenheit bei der Entscheidung über die Abbaumaßnahmen häufig überhaupt nicht quantifiziert und berücksichtigt wurden. Dazu kommt, daß nach den Erfahrungen zwar ein erhebliches Risiko besteht, daß die wichtigste Wachstums- und Erfolgsquelle des Unternehmens, die Mitarbeiter, reduziert wurde, aber die erwarteten Einsparungen und Ziele gar nicht erreicht werden konnten. Damit stellen sie für die Unternehmen eine bedeutende Gefahr für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung dar. Deswegen muß jeder Entscheidung eine umfassende und sorgfältige Analyse und Bewertung aller Risiken und Zusatzkosten sowie das Ausschöpfen aller anderen Möglichkeiten vorausgehen, die Kostenziele auf anderem Wege zu erreichen. Wenn die Maßnahmen unausweichlich sind, kommt es auf ein verantwortliches Trennungsmanagement an, um die negativen Auswirkungen auf die verbleibende Belegschaft zu minimieren.
(mehr dazu unter: Personalführung 9/2009, www.dgfp.de )
- Lehren aus der Finanzkrise: Was ist zu tun?
In einem umfassenden Beitrag im ifo Schnelldienst beschäftigt sich Dr. Martin Schütte mit den Gründen, die zu der Finanzkrise geführt haben, der Frage, wie es dazu kommen konnte und was zu tun sei, damit es nicht wieder zu einer derartigen Fehlentwicklung kommen kann.
mehr dazu unter: ifo Schnelldienst 3/2009, www.cesifo-group.de (lesen als PDF)
- Humankapital messen und bewerten: Sisyphusarbeit oder Gebot der Stunde?
In einem Beitrag für die Personalführung stellt Prof. Dr. Martin Schütte dar, welche Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Aussagekraft die vorhandenen Ansätze zum Messen und Bewerten des Humankapitals haben.
Personalführung 4/2005 (lesen als PDF)
- Externe Berichterstattung zu Wissen, Humankapital, intellektuellem Kapital – ein Vorschlag zur Begriffsklärung
Prof. Dr. Martin Schütte beschreibt die ungeordnete und irreführende Verwendung der oben angesprochenen Begriffe und macht den Vorschlag, diese entsprechend des allgemeinen Verständnisses in folgende Hierarchie zu bringen (in aufsteigender Reihenfolge): Daten - Wissen - intellektuelles Potential/Kapital - Humankapital - immaterielle Vermögenswerte. (lesen als PDF)
- Humankapital: kein Thema für externe Berichterstattung und Corporate Governance?
Prof. Dr. Martin Schütte befasst sich mit der Rolle des Humankapitals in der externen Berichterstattung deutscher Unternehmen sowie dem Deutschen Corprate Governance Kodex (Cromme-Kommission). Er empfiehlt die Entwicklung eines einheitlichen Standards für die externe Berichterstattung über das Humankapital, da diese nicht annähernd dem Standard für die Berichterstattung über finanzielle Ressourcen entspricht. Gleichzeitig macht er konkrete Vorschläge für die Ergänzung des Corporate Governance Kodex zu den Themen Mindestanforderungen für die Bestellung von Vorständen, aktive Überwachung des Vorstandes durch Zielvereinbarungen und Beurteilung seines Führungsverhaltens sowie regelmäßige Beschäftigung des Aufsichtsrates mit Kernthemen zum Humankapital des Unternehmens.
(lesen als PDF)
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